Atlas der Spinnentiere Europas

Der Atlas der Spinnentiere Europas ist eine unsystematische, aber fortlaufend ergänzte Zusammenstellung von Nachweisen der Spinnentierarten (ohne Milben) mit dem Fokus auf Mitteleuropa (jedoch nicht darauf beschränkt). Diese Seite führt die Nachweiskarten der Arachnologischen Gesellschaft fort, bisher gepflegt von Aloysius Staudt (www.spiderling.de).

Nachgewiesene Spezies
1271
Mind. nachgewiesene Individuen
1039955
Quellen
3331
Orte
9153

(Diese Statistik wird aus Geschwindigkeitsgründen nicht in Echtzeit aktualisiert. Die tatsächlichen Zahlen sind möglicherweise inzwischen andere. Letzte Aktualisierung: 2019-02-17 23:15:08)


Literaturzitat: Arachnologische Gesellschaft (2019): Atlas der Spinnentiere Europas, abgerufen von https://atlas.arages.de am {Datum des Zugriffs}


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Die Taxonomie der Araneae richtet sich nach der des World Spider Catalogs in der jeweils aktuellsten Version, die der kleinen Ordnungen (außer Opiliones und Scorpiones) nach den Katalogen von Mark S. Harvey. Wenn bei einer Spezies aus einer Speziesgruppe nichts angegeben ist, ist immer die Spezies „s. str.” gemeint.

Alle Koordinaten verwenden das Datum WGS84.

Nachweise aus den bisherigen Nachweiskarten sind stark reduziert (i. d. R. nur ein Nachweis pro Jahrzehnt, Quelle, Spezies und Rasterfeld). Desweiteren sind die exakten Fundzeiträume meist nur bis zum Jahrzehnt bekannt. Für einige Quellen konnten die Nachweisdaten auf einen kleineren Zeitraum bis zu einem Jahr korrigiert werden. Nur bei den neuesten Nachweisen ist das Funddatum tagesgenau angegeben oder umfasst nur wenige Tage.

Fundorte aus den vorherigen Nachweiskarten waren nur als TK 25 MTB-Nummer bekannt, d. h. umfassen ein Gebiet von 10×6 Minuten. Nur neuere Fundorte sind geographisch enger eingegrenzt. Alte Nachweise aus dem nicht-deutschen Ausland sind einem „Pseudo”-MTB zugeordnet, d. h. sie liegen in einem rechteckigen Gebiet, dessen Koordinaten aus der MTB-Nummer abgeleitet wurden, auch wenn es das entsprechende TK 25 MTB nicht gibt. Neuere Nachweise können theoretisch weltweit verortet werden, auch außerhalb des Nummernbereichs der TK 25 MTB. Ebenso wurden Fundorte von Altnachweisen zum Teil nachträglich präzisiert.

Zusatzangaben zu Nachweisen wie Sammelmethode, Bestimmungsmethode, Geschlecht, Reife, Biotoptyp, usw. sind in der Regel nur für neueste Nachweise bekannt.

Für die Biotoptypen wird die Klassifikation des EUNIS verwendet (Version von 2007). Die deutsche Übersetzung ist unvollständig und nicht-offiziell. Bei Änderungsvorschlägen bitte eine Mitteilung an die Redaktion schicken.

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Quellen mit kürzlichen Änderungen

Steinwandter M, Ballini S & Rief A (2019): First records of Saitis tauricus (Araneae: Salticidae) from Italy in South Tyrol.Arachnologische Mitteilungen 57: 1–3; DOI: 10.30963/aramit5701 
Bauer T, Feldmeier S, Krehenwinkel H, Wieczorrek C, Reiser N & Breitling R (2019): Steatoda nobilis, a false widow on the rise: a synthesis of past and current distribution trends, s. auch Reiser 2013.NeoBiota 42: 19–43; DOI: 10.3897/neobiota.42.1582 
Fründ H-C, Grabo J, Reinke H-D, Schikora H-B & Schultz W (1994): Verzeichnis der Spinnen (Araneae) des nordwestdeutschen Tieflandes und Schleswig-Holsteins.Arachnologische Mitteilungen 8: 1–46; DOI: 10.5431/aramit0801 
Altmüller R (1998): Ausbreitung der Wespenspinne Argiope bruennichi in Niedersachsen (Arachnida: Araneae).Informationsdienst Naturschutz Niedersachsen 18: 178–181 

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Kürzlich hinzugefügte Quellen

Steinwandter M, Ballini S & Rief A (2019): First records of Saitis tauricus (Araneae: Salticidae) from Italy in South Tyrol.Arachnologische Mitteilungen 57: 1–3; DOI: 10.30963/aramit5701 
Bauer T, Feldmeier S, Krehenwinkel H, Wieczorrek C, Reiser N & Breitling R (2019): Steatoda nobilis, a false widow on the rise: a synthesis of past and current distribution trends, s. auch Reiser 2013.NeoBiota 42: 19–43; DOI: 10.3897/neobiota.42.1582 
Steinwandter M, Haas F, Degasperi G, Kahlen M, Rief A, Ostermann V & Seeber J (2018): Does green manuring positively affect the soil macro-invertebrates in vineyards? A case study from Kaltern/ Caldaro (South Tyrol, Italy).Gredleriana 18: 17–26 
Jäger P (1995): Spinnenaufsammlungen aus Ostösterreich mit vier Erstnachweisen für Österreich.Arachnologische Mitteilungen 9: 12–25; DOI: 10.5431/aramit0902 
Kielhorn K-H (2018): Bemerkenswerte Spinnenfunde aus Berlin.Märkische Entomologische Nachrichten 20 (2): 295–308 
Kreuels M, Buchholz S & Hartmann V (2008): Atlas der Webspinnen Nordrhein-Westfalens, Daten aus Kreuels & Buchholz 2009.Verlag Wolf & Kreuels: 135pp 

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Neuigkeiten

2019-01-31:
Version 1.44:
  • Einschränkungen für nicht angemeldete Benutzer aktiviert.
  • Menü umgestaltet.
  • Manche Fundorte wurden auf Spezieskarten nicht angezeigt.
2019-01-12:
Version 1.43:
  • Einloggen mit Daten des Mitgliederbereichs.
2019-01-09:
Version 1.42:
  • Die Importfunktion merkt sich nun die Spaltenkonfiguration (pro Eingabedatei).
  • Bugfixes
2019-01-05:
Version 1.41:
  • Rasterfelder ohne Nachweise werden nun beim Nachweisstand mit gezählt.
  • Trivialnamen können per Benutzereinstellung ausgeblendet werden.
  • Weitere Default-Kartenausschnitte
2018-12-30:
Version 1.40:
  • Drucken von Karten mit halber Auflösung
  • Möglichkeit, beim Drucken den Zeitraum einzugrenzen

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