Atlas der Spinnentiere Europas

Der Atlas der Spinnentiere Europas ist eine unsystematische, aber fortlaufend ergänzte Zusammenstellung von Nachweisen der Spinnentierarten (ohne Milben) mit dem Fokus auf Mitteleuropa (jedoch nicht darauf beschränkt). Diese Seite führt die Nachweiskarten der Arachnologischen Gesellschaft fort, bisher gepflegt von Aloysius Staudt (www.spiderling.de).

Nachgewiesene Spezies
1.342
Mind. nachgewiesene Individuen
1.357.972
Quellen
3.455
Orte
12.259

(Diese Statistik wird aus Geschwindigkeitsgründen nicht in Echtzeit aktualisiert. Die tatsächlichen Zahlen sind möglicherweise inzwischen andere. Letzte Aktualisierung: 2019-11-12 11:30:15)


Literaturzitat: Arachnologische Gesellschaft (2019): Atlas der Spinnentiere Europas, abgerufen von https://atlas.arages.de am {Datum des Zugriffs}


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Die Taxonomie der Araneae richtet sich nach der des World Spider Catalogs in der jeweils aktuellsten Version, die der kleinen Ordnungen (außer Opiliones und Scorpiones) nach den Katalogen von Mark S. Harvey. Wenn bei einer Spezies aus einer Speziesgruppe nichts angegeben ist, ist immer die Spezies „s. str.” gemeint.

Alle Koordinaten verwenden das Datum WGS84.

Nachweise aus den bisherigen Nachweiskarten sind stark reduziert (i. d. R. nur ein Nachweis pro Jahrzehnt, Quelle, Spezies und Rasterfeld). Desweiteren sind die exakten Fundzeiträume meist nur bis zum Jahrzehnt bekannt. Für einige Quellen konnten die Nachweisdaten auf einen kleineren Zeitraum bis zu einem Jahr korrigiert werden. Nur bei den neuesten Nachweisen ist das Funddatum tagesgenau angegeben oder umfasst nur wenige Tage.

Fundorte aus den vorherigen Nachweiskarten waren nur als TK 25 MTB-Nummer bekannt, d. h. umfassen ein Gebiet von 10×6 Minuten. Nur neuere Fundorte sind geographisch enger eingegrenzt. Nachweise aus dem nicht-deutschen Ausland sind teilweise einem „Pseudo”-MTB zugeordnet, d. h. sie liegen in einem rechteckigen Gebiet, dessen Koordinaten aus der MTB-Nummer abgeleitet wurden, auch wenn es das entsprechende TK 25 MTB nicht gibt. Neuere Nachweise können theoretisch weltweit verortet werden, auch außerhalb des Nummernbereichs der TK 25 MTB. Ebenso wurden Fundorte von Altnachweisen zum Teil nachträglich präzisiert.

Folgende Gittersysteme werden unterstützt:

Zusatzangaben zu Nachweisen wie Sammelmethode, Bestimmungsmethode, Geschlecht, Reife, Biotoptyp, usw. sind in der Regel nur für neueste Nachweise bekannt.

Für die Biotoptypen wird die Klassifikation des EUNIS verwendet (Version von 2007). Die deutsche Übersetzung ist unvollständig und nicht-offiziell. Bei Änderungsvorschlägen bitte eine Mitteilung an die Redaktion schicken.

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Quellen mit kürzlichen Änderungen

Wunderlich J (1980): Zur Gattung Chalcoscirtus Bertkau 1880, mit einer Neubeschreibung (Arachnida: Araneae: Salticidae).Senckenbergiana biologica 60: 355–358 
Kreuels M & Buchholz S (2007, /08): Die epigäische Spinnenfauna (Arachnida: Araneae) des NSG Boltenmoor nördlich von Münster (Westf.).Dortmunder Beiträge zur Landeskunde (Naturwissenschaftliche Mitteilungen) 41: 1–14 
Muster C, Schönhofer A & Weber D (2013): Weberknechte (Arachnida, Opiliones) aus Höhlen des Großherzogtums Luxemburg.Ferrantia 69: 158–170 

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Kürzlich hinzugefügte Quellen

Wunderlich J (1980): Zur Gattung Chalcoscirtus Bertkau 1880, mit einer Neubeschreibung (Arachnida: Araneae: Salticidae).Senckenbergiana biologica 60: 355–358 
Muster C (2007): Weberknechte - opilions - Arachnida, Opiliones; in: Meyer M, Carrières E (éditeurs): Erfassung der Biodiversität im Waldgebiet "Schnellert" (Gemeinde Berdorf) – Ferrantia 50: 209–216 
Schäfer M (2015): Erstnachweis von Sibianor tantulus (Simon, 1868) (Araneae, Salticidae) für das Bundesland Berlin.Märkische Entomologische Nachrichten 17 (1): 125–127 
Muster C, Schönhofer A & Weber D (2013): Weberknechte (Arachnida, Opiliones) aus Höhlen des Großherzogtums Luxemburg.Ferrantia 69: 158–170 

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Quellen in Bearbeitung

Höfer H, Meyer F, Bauer T, Bayer S, Harry I & Kastner L (2019): Überraschende Erstnachweise und neue Daten zu seltenen Spinnenarten (Arachnida: Araneae) aus Blockhalden in Baden-Württemberg.Arachnologische Mitteilungen 58: 62–84; DOI: 10.30963/aramit5811
Möller M, Blick T & Buchholz S (2019): Spinnen der Trockenrasen in und um Berlin – Vielfalt, Verbreitung und Gefährdung.Arachnologische Mitteilungen 58: 52–61; DOI: 10.30963/aramit5810
Schenkel E (1918): Neue Fundorte einheimischer Spinnen.Verhandlungen der naturforschenden Gesellschaft Basel 29: 69–104
Schikora H-B (2015): Die Webspinnen des Nationalparks Harz.Schriftenreihe aus dem Nationalpark Harz 13: 1–371
Staudt A, Weber D & Nährig D (2013): Webspinnen (Arachnida, Araneae) aus Höhlen des Großherzogtums Luxemburg.Ferrantia 69: 115–157

Neuigkeiten

2019-11-10:
Version 1.62:
  • Unterstützung des 5-km-Raster mit Schweizer Landeskoordinaten (CH1903)
  • Koordinateneingabe mit Schweizer Landeskoordinaten
  • Umbenennen von Gebieten
2019-11-02:
Version 1.61:
  • Neu: Beobachtungsliste (nur für angemeldete Benutzer)
2019-10-12:
Version 1.60:
  • Link zu polnischen Nachweiskarten.
  • Seite "Meine Quellen".
  • Verbesserung bei Spezies eines geogr. Gebiets (Gebiete speicherbar, vordef. Gebiete)
2019-09-14:
Version 1.59:
  • Beim Import werden keine Lesezeichen mehr für neue Orte erzeugt.
  • Suche nach coll.
  • Kleine Änderungen und Bugfixes.
2019-08-20:
Version 1.58:
  • Eingabe von Gauß-Krüger-Koordinaten
  • Bugfixes

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