Atlas der Spinnentiere Europas

Der Atlas der Spinnentiere Europas ist eine unsystematische, aber fortlaufend ergänzte Zusammenstellung von Nachweisen der Spinnentierarten (ohne Milben) mit dem Fokus auf Mitteleuropa (jedoch nicht darauf beschränkt). Diese Seite führt die Nachweiskarten der Arachnologischen Gesellschaft fort, bisher gepflegt von Aloysius Staudt (www.spiderling.de).

Nachgewiesene Spezies
1.365
Mind. nachgewiesene Individuen
1.497.041
Quellen
3.487
Orte
12.948

(Diese Statistik wird aus Geschwindigkeitsgründen nicht in Echtzeit aktualisiert. Die tatsächlichen Zahlen sind möglicherweise inzwischen andere. Letzte Aktualisierung: 2020-04-02 11:00:08)


Literaturzitat: Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas, abgerufen von https://atlas.arages.de am {Datum des Zugriffs}


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Die Taxonomie der Araneae richtet sich nach der des World Spider Catalogs in der jeweils aktuellsten Version, die der kleinen Ordnungen (außer Opiliones und Scorpiones) nach den Katalogen von Mark S. Harvey. Wenn bei einer Spezies aus einer Speziesgruppe nichts angegeben ist, ist immer die Spezies „s. str.” gemeint.

Alle Koordinaten verwenden das Datum WGS84.

Nachweise aus den bisherigen Nachweiskarten sind stark reduziert (i. d. R. nur ein Nachweis pro Jahrzehnt, Quelle, Spezies und Rasterfeld). Desweiteren sind die exakten Fundzeiträume meist nur bis zum Jahrzehnt bekannt. Für einige Quellen konnten die Nachweisdaten auf einen kleineren Zeitraum bis zu einem Jahr korrigiert werden. Nur bei den neuesten Nachweisen ist das Funddatum tagesgenau angegeben oder umfasst nur wenige Tage.

Fundorte aus den vorherigen Nachweiskarten waren nur als TK 25 MTB-Nummer bekannt, d. h. umfassen ein Gebiet von 10×6 Minuten. Nur neuere Fundorte sind geographisch enger eingegrenzt. Nachweise aus dem nicht-deutschen Ausland sind teilweise einem „Pseudo”-MTB zugeordnet, d. h. sie liegen in einem rechteckigen Gebiet, dessen Koordinaten aus der MTB-Nummer abgeleitet wurden, auch wenn es das entsprechende TK 25 MTB nicht gibt. Neuere Nachweise können theoretisch weltweit verortet werden, auch außerhalb des Nummernbereichs der TK 25 MTB. Ebenso wurden Fundorte von Altnachweisen zum Teil nachträglich präzisiert.

Folgende Gittersysteme werden unterstützt:

Zusatzangaben zu Nachweisen wie Sammelmethode, Bestimmungsmethode, Geschlecht, Reife, Biotoptyp, usw. sind in der Regel nur für neueste Nachweise bekannt.

Für die Biotoptypen wird die Klassifikation des EUNIS verwendet (Version von 2007). Die deutsche Übersetzung ist unvollständig und nicht-offiziell. Bei Änderungsvorschlägen bitte eine Mitteilung an die Redaktion schicken.

Auswahl der Familie
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Quellen mit kürzlichen Änderungen

Lauterbach S (2020): Astrobunus laevipes (Canestrini, 1872) auf Industriebrachen im Ruhrgebiet (Opiliones: Sclerosomatidae).Elektronische Aufsätze der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet 40: 1–5 
Hartmann V (2006): Zur Spinnenfauna (Arachnida: Araneae) schwermetallbelasteter Standorte im Naturschutzgebiet „Grubengelände Littfeld“ im Kreis Siegen-Wittgenstein (NRW).Beiträge zur Tier- und Pflanzenwelt des Kreises Siegen-Wittgenstein 8(2005): 19–27 
Förster A & Bertkau P (1883): Beiträge zur Kenntniss der Spinnenfauna der Rheinprovinz.Verhandlungen des naturhistorischen Vereins preußischen Rheinlandes und Westfalen 40: 205–278 
Eckert R & Moritz M (1998): Spinnen und Weberknechte; in: Eckert R, Moritz M, Palissa A, Gruner H-E & Schmidt C: Beiträge zur Arthropodenfauna (Spinnen und Weberknechte, Springschwänze, Asseln) der Höhlen deutscher Mittelgebirge (Harz, Kyffhäuser, Thüringer Wald, Zittauer Gebirge) – Höhlenforschung in Thüringen 11: 17–39 
Moritz M (1972): Lepthyphantes improbulus Simon 1929, eine troglobionte Spinne des Kyffhäusergebirges (Araneae, Linyphiidae).Deutsche entomologische Zeitschrift, Berlin 19 (4/5): 307–314 
Platen R (1992, unpubliziert): Spinnen; in: Kowarik et al.: Naturpark Südgelände Bestand - Bewertung - Planung. Unveröff. Gutachten i. A. der Bundesgartenschau 1995 GmbH: 281 S. 
Unruh M (2016): Bemerkenswerte Neu- und Wiederfunde von Webspinnen in der Oranienbaumer Heide in den Jahren 2015 und 2016.Naturwissenschaftliche Beiträge des Museums Dessau 28: 43–59 

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Kürzlich hinzugefügte Quellen

Buchholz S, Blick T, Hannig K, Kowarik I, Lemke A, Otte V , Scharon J, Schönhofer A, Teige T, von der Lippe M & Seitz B (2016): Biological richness of a large urban cemetery in Berlin. Results of a multi-taxon approach.Biodiversity Data Journal 4: 1–30; DOI: 10.3897/BDJ.4.e7057 
Reboleira AS, Zaragoza JA, Gonçalves F & Oromí P (2013): On hypogean Roncocreagris (Arachnida: Pseudoscorpiones: Neobisiidae) from Portugal, with descriptions of three new species.Zootaxa 3670 (2): 283–299; DOI: 10.11646/zootaxa.3670.2.11 
Schmitt M (2007): Notizen zu einigen allochthonen und synanthropen Spinnen (Arachnida: Araneae) aus Essen.Elektronische Aufsätze der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet 11: 1–12 
Toss K (2009): Deutscher Erstnachweis einer bisher unbekannten Weberknechtart der Gattung Leiobunum und Anmerkungen zu zwei Vorkommen in Duisburg.Elektronische Aufsätze der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet 16: 1–7 
Lauterbach S (2020): Astrobunus laevipes (Canestrini, 1872) auf Industriebrachen im Ruhrgebiet (Opiliones: Sclerosomatidae).Elektronische Aufsätze der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet 40: 1–5 
Thaler K (1991): Pachygnatha terilis n. sp. aus den Südalpen, mit Bemerkungen zu einigen Araneidae der Alpenländer (Arachnida: Aranei, Tetragnathidae, Araneidae).Berichte des Naturwissenschaftlich-Medizinischen Vereins in Innsbruck 78: 47–57 

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Quellen in Bearbeitung

Schenkel E (1918): Neue Fundorte einheimischer Spinnen.Verhandlungen der naturforschenden Gesellschaft Basel 29: 69–104
Schikora H-B (2015): Die Webspinnen des Nationalparks Harz.Schriftenreihe aus dem Nationalpark Harz 13: 1–371
Staudt A, Weber D & Nährig D (2013): Webspinnen (Arachnida, Araneae) aus Höhlen des Großherzogtums Luxemburg.Ferrantia 69: 115–157

Neuigkeiten

2020-03-07:
Version 1.68:
  • Suche nach coll: Ergebnisse editierbar
  • Bugfixes
2020-02-08:
Version 1.67:
  • Heatmap bei Nachweishistorie angezeigt (nur für angemeldete Benutzer).
2020-01-16:
Version 1.65:
  • Anzeige des Rasterfelds auf Karten "Nachweise von allen Orten im…".
2020-01-08:
Version 1.64:
  • Unterstützung des Gitters Luxembourg 1930/Gauß
  • Eingabe von Koordinaten als Luxembourg 1930/Gauß
  • Drucken von Karten von Luxemburg
2019-11-21:
Version 1.63:
  • Neues Eingabeformular "mehrere Spezies, mehrere Orte" (nur für angemeldete Benutzer, nur auf Quellenseiten).

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