Atlas der Spinnentiere Europas

Der Atlas der Spinnentiere Europas ist eine unsystematische, aber fortlaufend ergänzte Zusammenstellung von Nachweisen der Spinnentierarten (ohne Milben) mit dem Fokus auf Mitteleuropa (jedoch nicht darauf beschränkt). Diese Seite führt die Nachweiskarten der Arachnologischen Gesellschaft fort, bisher gepflegt von Aloysius Staudt (www.spiderling.de).

Nachgewiesene Spezies
1239
Mind. nachgewiesene Individuen
891169
Quellen
3310
Orte
8731

(Diese Statistik wird aus Geschwindigkeitsgründen nicht in Echtzeit aktualisiert. Die tatsächlichen Zahlen sind möglicherweise inzwischen andere. Letzte Aktualisierung: 2018-10-23 13:45:43)


Literaturzitat: Arachnologische Gesellschaft (2018): Atlas der Spinnentiere Europas, abgerufen von https://atlas.arages.de am {Datum des Zugriffs}



Die Taxonomie der Araneae richtet sich nach der des World Spider Catalogs in der jeweils aktuellsten Version, die der kleinen Ordnungen (außer Opiliones und Scorpiones) nach den Katalogen von Mark S. Harvey. Wenn bei einer Spezies aus einer Speziesgruppe nichts angegeben ist, ist immer die Spezies „s. str.” gemeint.

Alle Koordinaten verwenden das Datum WGS84.

Nachweise aus den bisherigen Nachweiskarten sind stark reduziert (i. d. R. nur ein Nachweis pro Jahrzehnt, Quelle, Spezies und Rasterfeld). Desweiteren sind die exakten Fundzeiträume meist nur bis zum Jahrzehnt bekannt. Für einige Quellen konnten die Nachweisdaten auf einen kleineren Zeitraum bis zu einem Jahr korrigiert werden. Nur bei den neuesten Nachweisen ist das Funddatum tagesgenau angegeben oder umfasst nur wenige Tage.

Fundorte aus den vorherigen Nachweiskarten waren nur als TK 25 MTB-Nummer bekannt, d. h. umfassen ein Gebiet von 10×6 Minuten. Nur neuere Fundorte sind geographisch enger eingegrenzt. Alte Nachweise aus dem nicht-deutschen Ausland sind einem „Pseudo”-MTB zugeordnet, d. h. sie liegen in einem rechteckigen Gebiet, dessen Koordinaten aus der MTB-Nummer abgeleitet wurden, auch wenn es das entsprechende TK 25 MTB nicht gibt. Neuere Nachweise können theoretisch weltweit verortet werden, auch außerhalb des Nummernbereichs der TK 25 MTB. Ebenso wurden Fundorte von Altnachweisen zum Teil nachträglich präzisiert.

Zusatzangaben zu Nachweisen wie Sammelmethode, Bestimmungsmethode, Geschlecht, Reife, Biotoptyp, usw. sind in der Regel nur für neueste Nachweise bekannt.

Für die Biotoptypen wird die Klassifikation des EUNIS verwendet (Version von 2007). Die deutsche Übersetzung ist unvollständig und nicht-offiziell. Bei Änderungsvorschlägen bitte eine Mitteilung an die Redaktion schicken.

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Quellen mit kürzlichen Änderungen

Greissl R, Kordges T, Kronshage A & Vogelei A (2001): Zur Verbreitung der Wespenspinne Argiope bruennichii (Scopoli 1772) (Chelicerata: Araneae: Araneidae) in Rheinland-Pfalz.Mainzer Naturwissenschaftliches Archiv 39: 135–147 
Kordges T, Kronshage A, Greissl R & Vogelei A (1997): Zur Verbreitung der Wespenspinne (Argiope bruennichi) im Rheinland (Nordrhein-Westfalen) (Arachnida: Araneae).Natur am Niederrhein 12: 20–25 
Broen B von (1993): Nachweis selten gefundener oder gefährdeter Spinnen (Araneae) in der Mark Brandenburg.Arachnologische Mitteilungen 6: 12–25; DOI: 10.5431/aramit0603 
Diener U (2001): Verbreitung der Wespenspinne (Argiope bruennichi) im Kreis Siegen-Wittgenstein.Natur und Heimat 61 (1): 25–32 
Muster C (2018, unpubliziert): Fundmeldungen. 
Koch L (1881): Beschreibungen neuer von Herrn Dr. Zimmermann bei Niesky in der Oberlausitz entdeckter Arachniden.Abhandlungen der naturforschenden Gesellschaft Görlitz, pl II 17: 41–71 

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